Vereinsgeschichte

Die Ortsgruppe Kelheim wurde 1937 gegründet.

Gründungsmitglieder waren die Herren: Paul Endres, Peter Böswald und Karl Schiller. Als Gründungsvorstand bis zum Kriegsende fungierte Karl Schiller.

Der Übungsplatz wurde von der katholischen Kirche – Pfarrei Kelheim – gepachtet. Als erste Baumaßnahme wurde auf der Nordseite ein kleiner Unterstand – Schutz bei schlechter Witterung – erbaut.

1945 wurde der Malermeister Kurt Schneider zum 1. Ortsgruppenvorsitzenden gewählt. Herr Schneider übte dieses Amt 20 Jahre lang aus. Während dieser Zeit züchtete er erfolgreich unter dem Zwingernamen „Affecking“. Herr Schneider wurde als Züchter berufen.

1965 folgte als OG-Vorsitzender Herr Richard Kleinickl. In seiner Amtszeit wurde das „erste Vereinsheim“ gebaut. Als Grundstück diente eine alte Umkleidekabine vom Aumühlbad, die für 15 DM erworben wurde. Kreative Eigenleistungen waren erforderlich, daraus ein funktionsfähiges Vereinsheim zu gestalten.

Das „Augsburger Modell“ wurde erstmals 1984/85, bei dem alle Rassen teilnehmen konnten, durchgeführt. Verantwortlich für die „Erziehungskurse“ waren Übungsleiter Klaus Kleehaupt. Diese Erziehungskurse wurden sehr gut angenommen und regelmäßig veranstaltet und durchgeführt. Sportfreund Michael Kemether übernahm diese Art von „Grundausbildung“ und führte sie erfolgreich weiter.

1987 trat Richard Kleinickl aus gesundheitlichen Gründen zurück und Holger Langschwager übernahm kommissarisch das Amt. Ein Jahr später – 1989 – wurde Holger Langschwager als 1. OG-Vorsitzender bestätigt.

Am 09. Nov. 1991 brannte das Vereinsheim bis auf die Grundmauern nieder. Die Überreste wurden mit einem Bagger der Fa. Martin Rappl beseitigt. Durch den ungebrochenen Willen und dem großen Engagement der „Jungmitglieder“ wurde mit dem Aufbau eines neuen Vereinsheimes begonnen. Die Baumaterialien konnten aufgrund vieler Spenden finanziert werden. Alles andere geschah in „Eigenleistung“.

Am 02. Mai 1993 fanden die „Einweihungsfeierlichkeiten“ mit dem 1. Bürgermeister der Stadt Kelheim und dem 2. Landrat Helm Richard Moser statt 

Bei der Jahreshauptversammlung 1995 legte Holger Langschwager sein Amt nieder. Als Nachfolger wurde Michael Kernether einstimmig gewählt. In seiner Amtszeit beteiligte sich die OG Kelheim an öffentlichen Veranstaltungen – u.a. an Volksfesteinzügen oder Gründungen anderer Vereine. Dadurch wurde der Schäferhund einem breiten Publikum nähergebracht.

2001 wurde Neuland betreten, indem die OG Kelheim einen „Agility-Parcour“ organisierte. Mehrere Mitglieder betätigten sich in dieser „neuen Sportart“ mit dem Hund

Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte konnte 2001 gefeiert werden. Sportfreund und Übungswart der OG Kelheim, Martin Rappl erreichte auf der „Deutschen Meisterschaft“ und „Bundessiegerprüfung“ mit seinem Schäferhund „Bastin vom Kokeltal“ den „ersten Platz“ von 110 Startern. Leider konnte Martin auf der anschließenden Weltmeisterschaft aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen. 

2003 endete die Wahlperiode von Michael Kemether und Robert Köppl übernahm das Amt des 1. OG-Vorsitzenden. Während seiner Amtszeit konnte das „75-jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden. Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildete ein überregionaler Wettkampf der von den Vereinsmitgliedern Martin Rappl und Klaus Albert gewonnen wurde.

Ab 2008 wurden die „Hundeerziehungskurse“ regelmäßig angeboten und unter großer Beteiligung durchgeführt.

Im Januar 2010 wurde Martin Rappl zum neuen Ortsgruppenvorsitzenden gewählt. Im Frühjahr bestand er bereits die erste „Bewährungsprobe“ und wurde mit seinem „Keanu vom Hessenstein“ Sieger bei der Landesgruppenqualifikationsprüfung in München-Unterhaching. Das Vereinsmitglied Margit Wagner erreichte bei diesem Wettbewerb Platz 4 mit „Hasko vom Waldwinkel“. 

2011 wurde Walter Lenk mit Hasko „Sieger“ bei der Landesgruppenausscheidungsprüfung in Wegscheid. Bei der „Bundessiegerprüfung“ in Meppen belegte das Team den 4. Rang und konnte somit zur Weltmeisterschaft nach Kiew/Ukraine fahre. In Kiew erreichte das „Team“ wiederum den 4. Platz – unter 108 Teilnehmern – und waren die besten „Deutschen“ In der Mannschaftswertung errang er den Vizeweltmeistertitel.


Lenk, Walter